Ortswechsel für den Schweizer « Tatort »

Die Fernsehsendung Tatort geniesst schon lange Kultstatus. Es ist die erfolgreichste und am längsten laufende Krimireihe im deutschsprachigen Fernsehen. Die erste Sendung wurde 1970 Jahre produziert und veröffentlicht. Sie wird von den Sendern ARD, ORF 2 und SRF 1 zur Hauptsendezeit am Sonntagabend ausgestrahlt. Der Schweizer Tatort stand eigentlich immer im Schatten seines deutschen Bruders, dies belegen die Zuschauerquoten. Erreichen die vom deutschen staatlichen Fernsehen produzierten Folgen im Schnitt ca. 10 Millionen Zuschauer, beliefen sich die Zuschauerzahlen von den in Luzern produzierten Tatorte auf weniger als 7 Mio. Die niedrigen Quoten seien aber nie Kritikpunkt bei SRF gewesen. Der Ortswechsel geschehe aus einem inhaltlichen Grund. Er soll dem Schweizer Tatort mehr Struktur und Energie geben, wie Spielfilmchef von SRF Urs Fitze dem Tagesanzeiger erklärte. Die neuen Folgen sollen 2019 im Fernsehen ausgestrahlt werden.

« Weil die Tatort-Filme nicht immer auf ein oscarverdächtiges Drehbuch zählen können und mit knappen Budgets leben müssen, ist es wichtig, dass die Hauptfiguren und ihr Hintergrund attraktiv entworfen sind. «Wir möchten in Zürich von Anfang an eine stimmige Welt kreieren, in der sich die Figuren bewegen sollen», so Fitze. »

Lesen Sie hier den Bericht im Tagesanzeiger.