{"id":6236,"date":"2025-12-10T11:46:11","date_gmt":"2025-12-10T10:46:11","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/?page_id=6236"},"modified":"2026-01-20T11:23:52","modified_gmt":"2026-01-20T10:23:52","slug":"maria-castiglioni","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/maria-castiglioni\/","title":{"rendered":"Maria Castiglioni"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong><strong><strong><strong>\u201eIch hatte ein einfaches Leben.\u201c&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/strong><\/strong><\/strong><\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/dsc04472-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6212\" srcset=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/dsc04472-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/dsc04472-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/dsc04472-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/dsc04472-768x768.jpg 768w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/dsc04472-540x540.jpg 540w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/dsc04472-1080x1080.jpg 1080w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/dsc04472.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alter auf dem Foto: 105<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Maria Carla Castiglioni wird 1920 in Mailand geboren, ihre Eltern stammen aus einem Dorf in der Provinz Varese. Ihre Mutter ist Hausfrau und ihr Vater, ein Bauingenieur, ist Inhaber eines sehr aktiven Bauunternehmens in Mailand. Maria Castiglioni, wie sie sich nennt, verbringt eine gew\u00f6hnliche Kindheit ohne besondere Ereignisse zusammen mit ihren drei Geschwistern: Agnese, Ugo und dem j\u00fcngsten, Cleme, geboren 1926.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schule zeichnet sich Maria Castiglioni durch ihre Lebhaftigkeit und Scharfsinnigkeit aus, Eigenschaften, die sie sp\u00e4ter dazu veranlassen, Lehrerin zu werden. Sie unterrichtet am Institut der Marcelline-Schwestern auf der Piazza Tommaseo in Mailand. Als unverheiratete Frau interessiert sie sich seit jeher f\u00fcr das Leben ihrer Sch\u00fclerinnen. Sie liebt die \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Schulauff\u00fchrungen, die Freundschaft mit den Nonnen und sch\u00e4tzt die herzliche Atmosph\u00e4re ihres Arbeitsumfelds.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach ihrer Pensionierung gibt Maria Castiglioni Privatunterricht zu Hause und k\u00fcmmert sich um ihre alte Mutter und ihre Schwester Agnese, die nach dem Tod ihres Mannes krank geworden ist. Sie begleitet sie allein bis zum Ende ihres Lebens, da ihr Bruder Cleme im Ausland arbeitet. Cleme zieht aus beruflichen Gr\u00fcnden in die Schweiz. Als Spezialist f\u00fcr Gro\u00dfbaustellen ist er am Bau des unterirdischen Teils von Lugano beteiligt. In Mailand realisiert er au\u00dferdem mehr als hundert Bauwerke.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 105 Jahren lebt Maria Castiglioni lebt in Lugano im Haus ihres Bruders Cleme, in einer Wohnung mit Blick auf den See. Cleme nahm sie gerne bei sich auf, dankbar daf\u00fcr, dass sie seine Mutter und seine Schwester gepflegt hat. Maria Castiglioni ist ihrem Bruder ihrerseits dankbar f\u00fcr seine st\u00e4ndige F\u00fcrsorge, w\u00fcrde aber gerne wieder viele Dinge selbst tun, ohne von ihm und der h\u00e4uslichen Pflege abh\u00e4ngig zu sein.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Frau, die in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts geboren wurde, denkt Maria Castiglioni oft \u00fcber die tiefgreifenden Ver\u00e4nderungen in der Welt nach. Sie ist der Meinung, dass das Leben fr\u00fcher einfacher und fr\u00f6hlicher war, auch wenn sie die Zeit des Faschismus erlebt hat.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber hundert Jahre alt zu werden, erscheint ihr \u201enormal\u201d. Maria Castiglioni ist bei guter Gesundheit; sie hatte nie ernsthafte Gesundheitsprobleme, abgesehen von einem Sturz, der zu einer Hirnblutung f\u00fchrte, von der sie sich jedoch wieder erholte. Sie ern\u00e4hrt sich einfach und trinkt nur wenig Wein.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Maria Carla Castiglioni blickt auf ein einfaches, fast \u201eereignisloses\u201d Leben ohne gro\u00dfe Emotionen zur\u00fcck, das sie dem Unterrichten und der F\u00fcrsorge f\u00fcr ihre Schwester gewidmet hat. Ihr Bruder beschreibt sie als leidenschaftliche, stolze und sehr eigensinnige Frau.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch hatte ein einfaches Leben.\u201c&nbsp;&nbsp; Maria Carla Castiglioni wird 1920 in Mailand geboren, ihre Eltern stammen aus einem Dorf in der Provinz Varese. 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