{"id":6209,"date":"2025-12-10T11:34:37","date_gmt":"2025-12-10T10:34:37","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/?page_id=6209"},"modified":"2026-03-10T16:15:04","modified_gmt":"2026-03-10T15:15:04","slug":"frida-vollenweider","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/frida-vollenweider\/","title":{"rendered":"Frida Vollenweider"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong><strong><strong>\u201eDie kleinen Dinge sch\u00e4tzen und sich bewusst machen, was man alles hat und damit zufrieden zu sein.\u201c\u00a0<\/strong><\/strong><\/strong><\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2026\/01\/dsc_vollenweider_01689-2-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6422\" srcset=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2026\/01\/dsc_vollenweider_01689-2-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2026\/01\/dsc_vollenweider_01689-2-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2026\/01\/dsc_vollenweider_01689-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2026\/01\/dsc_vollenweider_01689-2-768x768.jpg 768w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2026\/01\/dsc_vollenweider_01689-2-540x540.jpg 540w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2026\/01\/dsc_vollenweider_01689-2-1080x1080.jpg 1080w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2026\/01\/dsc_vollenweider_01689-2.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alter auf dem Foto: 101 Jahre<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Frida Vollenweider wird 1921 im katholischen Schindellegi im Kanton Schwyz geboren. Sie w\u00e4chst in einer der nur drei protestantischen Familien im Dorf auf. Deshalb wird sie, zusammen mit ihren Cousins und Cousinen, zuhause unterrichtet. Sp\u00e4ter schliesst sie eine kaufm\u00e4nnische Ausbildung an der katholische Handelschule in Menzingen (ZG) ab. Sie plant Architektin zu werden.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Ausbildung will Frida Vollenweider ein Auslandsjahr in Rom absolvieren, sie k\u00fcmmert sich um die Kinder einer Familie. Doch mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrt sie in die Schweiz zur\u00fcck. Sie wird im Luftschutz in Schindellegi die Stellvertretende des Kommandanten, wo sie f\u00fcr schriftliche Arbeiten und Kontrollg\u00e4nge verantwortlich ist. Hier lernt sie ihren zuk\u00fcnftigen Ehemann kennen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1946, nach Kriegsende, heiraten sie und werden Eltern von drei Kindern. Die folgenden Jahre bezeichnet Frida Vollenweider als die sch\u00f6nsten ihres Lebens. Neben ihrer Rolle als Hausfrau \u00fcbernimmt sie schriftliche Arbeiten f\u00fcr ihren Mann, der erst Bezirksrichter und sp\u00e4ter Nationalrat ist. Die Familie steht stets im Mittelpunkt: Ihr ist besonders wichtig, dass in ihrer Familie Frieden herrscht und man zusammen gem\u00fctliche Momente erlebt wie Sonntagsausfl\u00fcge und Weihnachten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Tod ihres Ehemannes 1980 lernt Frida Vollenweider Verluste mit W\u00fcrde anzunehmen. Nach einem Bandscheibenvorfall im Alter von 100 Jahren muss sie sich von ihrem Zuhause verabschieden. Im Pflegeheim lebt sie sich sehr gut ein, der Umzug sei r\u00fcckblickend das Beste gewesen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>100 Jahre alt zu werden war nie das Ziel von Frida Vollenweider. Sie betrachtet ihr langes Leben als ein Geschenk, weil es ihr noch gut geht und sie so zufrieden ist. Als optimistischer Mensch sch\u00e4tzt sie das, was sie hat, und richtet ihren Blick auf die sch\u00f6nen Seiten des Lebens. Sie geniesst es zum Beispiel die Wolken und bunten Herbstb\u00e4ume von ihrem Zimmer zu beobachten. Auch ihre pers\u00f6nlichen Beziehungen geben ihr viel. Mit ihren drei Kindern hat sie regen Kontakt. Beispielsweise geht sie einmal die Woche zum Essen zu ihrem Sohn, der in der N\u00e4he wohnt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe ihres langen Lebens hat Frida Vollenweider fundamentale gesellschaftliche und technologische Ver\u00e4nderungen miterlebt. Insbesondere die Erfindung des Radios und des Telefons, als sie etwa 6 Jahre alt war, haben ihr Leben stark beeinflusst. Noch heute zeigt sie grosses Interesse am Weltgeschehen. Zwar kann sie die Zeitung nicht mehr am St\u00fcck lesen, doch sie beh\u00e4lt interessante Artikel, um diese sp\u00e4ter zu lesen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihren 101 Jahren blickt Frida Vollenweider mit Wertsch\u00e4tzung auf ihr Leben. Sie weiss, dass sie alles nach bestem Wissen und Gewissen getan hat und sich selbst dabei immer treu geblieben ist. F\u00fcr ein erf\u00fclltes Leben r\u00e4t sie, die kleinen Dinge zu sch\u00e4tzen und sich bewusst zu machen, was man alles hat und damit zufrieden zu sein.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie kleinen Dinge sch\u00e4tzen und sich bewusst machen, was man alles hat und damit zufrieden zu sein.\u201c\u00a0 Frida Vollenweider wird 1921 im katholischen Schindellegi im Kanton Schwyz geboren.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1003048,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"class_list":["post-6209","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6209","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1003048"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6209"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6209\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7347,"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6209\/revisions\/7347"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}