{"id":6092,"date":"2025-12-09T13:20:24","date_gmt":"2025-12-09T12:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/elfriede-bachmann\/"},"modified":"2026-04-08T08:59:19","modified_gmt":"2026-04-08T06:59:19","slug":"elfriede-bachmann","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/elfriede-bachmann\/","title":{"rendered":"Elfriede Bachmann"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong>\u201eZufrieden sein mit dem, was man hat.\u201c&nbsp;<\/strong><\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img alt=\"j2103367\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/j2103367-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6081\" srcset=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/j2103367-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/j2103367-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/j2103367-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/j2103367-768x768.jpg 768w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/j2103367-540x540.jpg 540w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/j2103367-1080x1080.jpg 1080w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/12\/j2103367.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alter auf dem Foto: 101<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Elfriede Bachmann wird 1922 in Basel geboren und w\u00e4chst mit ihrem Bruder und ihrer Schwester auf. Obwohl ihre Eltern nicht viel Geld haben, hat sie viele sch\u00f6ne Erinnerungen an ihre Kindheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach ihrer Schulzeit tr\u00e4umt sie davon, Krankenschwester zu werden. Weil sie aber noch keine 18 Jahre alt ist, muss sie sich f\u00fcr einen anderen Beruf entscheiden. Da sie schon immer gerne gen\u00e4ht hat, beschliesst sie, Schneiderin zu werden. Aufgrund der politischen Lage gibt es jedoch kaum Lehrstellen. Als Elfriede Bachmann dann endlich eine Lehrstelle findet, stellt sich bald heraus, dass sie haupts\u00e4chlich als Dienstm\u00e4dchen eingesetzt wird und kaum im Atelier arbeiten darf. Sie bricht ihre Lehre deshalb ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenig sp\u00e4ter beginnt der Zweite Weltkrieg, eine schlimme Zeit f\u00fcr sie. Die Baslerin erinnert sich an die Lebensmittelrationierung und die grosse Angst, dass Hitlers Truppen einmarschieren. Zu dieser Zeit arbeitet sie in der Chemiefabrik Sandoz, wo sie in der Verpackungsstation t\u00e4tig ist. Als die M\u00e4nner zur Armee eingezogen werden, wechselt sie in die Laborabteilung. Ihr gef\u00e4llt die Arbeit dort, auch wenn sie Schwieriges erlebt: Elfriede Bachmann erinnert sich daran, dass das Labor beschossen wird und durch die N\u00e4he zur Grenze beobachtet sie immer wieder Bombenangriffe. Die gr\u00f6sste Angst jedoch erlebt sie, als eines Tages mehrere Jagdbomber im Tiefflug direkt \u00fcber sie hinweg fliegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 16 Jahren lernt Elfriede Bachmann ihren sp\u00e4teren Ehemann kennen, einen Freund ihres Bruders. Im April 1942 heiraten sie. Die folgenden Jahre leben sie in einer Wohnung bei den Ziegelh\u00f6fen in Basel. Sie machen alles zusammen: Sie reisen zu Fuss und mit dem Velo durch die Schweiz, den Rucksack auf dem R\u00fccken. Sp\u00e4ter erkunden sie mit Motorrad und Auto auch das Ausland. Sie besuchen Italien, Frankreich und Deutschland \u2013 das Zelt ist immer dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Der grosse Traum des Paares: Ein Einfamilienhaus zu besitzen. Die beiden beschliessen zu sparen und erf\u00fcllen sich 1949 ihren grossen Wunsch. Ihr Haus in Basel (BS) renovieren sie gemeinsam. Mit 29 Jahren bekommt Elfriede Bachmann ihren lang ersehnten Sohn. Es folgt die sch\u00f6nste Zeit ihres Lebens. Ihre Familie ist immer der Mittelpunkt ihres Lebens. Aber auch die Freundschaften aus der Frauenriege und jene aus ihrer sp\u00e4teren T\u00e4tigkeit in der M\u00fctterberatung sind wertvoll und wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 73 Jahren gl\u00fccklicher Ehe verstirbt ihr Mann. Mit 101 Jahren lebt Elfriede Bachmann immer noch im Familienhaus in Basel. Sie lebt nach wie vor selbstst\u00e4ndig, geht einkaufen, kocht, liest Zeitungen und B\u00fccher, pflegt weiterhin ihre sozialen Kontakte und freut sich \u00fcber Besuch. Gerne w\u00fcrde sie mehr im Garten machen, aber ihr K\u00f6rper mag nicht mehr. Dar\u00fcber ist sie aber nicht traurig, so sei das Leben eben.<a href=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/wp-admin\/post.php?post=4678&amp;action=edit&amp;lang=fr\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eZufrieden sein mit dem, was man hat.\u201c&nbsp; Elfriede Bachmann wird 1922 in Basel geboren und w\u00e4chst mit ihrem Bruder und ihrer Schwester auf. 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