{"id":4908,"date":"2025-09-26T14:50:12","date_gmt":"2025-09-26T12:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/?page_id=4908"},"modified":"2026-02-09T15:08:21","modified_gmt":"2026-02-09T14:08:21","slug":"verena-daerendinger","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/verena-daerendinger\/","title":{"rendered":"Verena Daerendinger"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong>\u00a0<strong>\u201e<\/strong>Die Schicksale sind verschieden, man weiss nicht, was kommt. Ich bin dankbar, lebe Tag f\u00fcr Tag.\u201c\u00a0<\/strong><\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05361daerendinger_fin-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5038\" srcset=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05361daerendinger_fin-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05361daerendinger_fin-300x300.jpeg 300w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05361daerendinger_fin-150x150.jpeg 150w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05361daerendinger_fin-768x768.jpeg 768w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05361daerendinger_fin-540x540.jpeg 540w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05361daerendinger_fin-1080x1080.jpeg 1080w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05361daerendinger_fin.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alter auf dem Foto: 101 Jahre<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Verena Daerendinger wird im Jahre 1922 in Trachselwald im Berner Emmental geboren. Mit zwei j\u00fcngern Schwestern w\u00e4chst sie auf dem Bauernhof ihrer Eltern auf. Es gibt kein Badezimmer, die Toilette ist im Stall. Ihre Kindheit ist sch\u00f6n und unbeschwert, vor allem wegen ihrer Grossmutter, die im Stoeckli auf dem Hof lebt, und die sie sehr liebt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Alter zwischen 7 und 16 besucht Verena Daerendinger die Primarschule, sie mag Rechnen und Schreiben. Danach verbringt sie ein Jahr auf einem Bauernhof in Blonay, um Franz\u00f6sisch zu lernen. Mit 17 kehrt sie auf den heimatlichen Hof zur\u00fcck, Vater und Grossvater werden einge-zogen, der Zweite Weltkrieg hat begonnen. Sp\u00e4ter legt sie die Berufspr\u00fcfung f\u00fcr B\u00e4uerinnen ab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ihren sp\u00e4teren Ehemann Hans lernt sie mit 20 beim Tanzen kennen. Damals tanzt man noch in Tracht. Gemeinsam verbringen sie die Sonntage mit Radfahren, Wandern oder Skifahren. Sie heiraten 1949. 1950 wird der erste und 1952 der zweite Sohn geboren, 1957 ihre Tochter.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1953 lassen sich Verena Daerendinger und ihr Mann auf einem Bauernhof in Genf nieder, 1962 biete sich ihnen dann die M\u00f6glichkeit, einen landwirtschaftlichen Betrieb am Ufer des Neuenburgersees im Kanton Waadt zu erwerben. Sie z\u00fcchten Schweine, K\u00fche, Pferde, Schafe, H\u00fchner, Kaninchen und Bienen, haben Obstb\u00e4ume an und pflegen einen gro\u00dfen Garten. Sie liebt die Natur, Tiere und Pflanzen. Heute wird der Betrieb vom Enkel in der dritten Generation gef\u00fchrt. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Verena Daerendinger \u00fcberwindet schwierige Zeiten in ihrem Leben, indem sie die \u00c4rmel hochkrempelt und sich auf ihren tiefen Glauben st\u00fctzt. Sie unterst\u00fctzt ihren Mann in seinen depressiven Phasen und pflegt ihn danach lange Zeit. Mit grosser Trauer verliert sie ihren Sohn, ihren Enkel und ihren Schwiegersohn. Auch ihre Schwester Anny, mit der sie bis ins hohe Alter auf Schweizerdeutsch telefoniert, ist nicht mehr da. Manchmal fragt sie sich, ob sie in ihrem Leben etwas anders gemacht h\u00e4tte, und bedauert, dass sie nicht im Emmental geblieben ist und sich nicht mehr Zeit f\u00fcr ihre Kinder genommen hat, aber da war immer so viel Arbeit. &nbsp;Mit 103 Jahren genie\u00dft sie jeden Augenblick mit ihren Enkeln und Urenkeln in vollen Z\u00fcgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Verena Daerendinger ist in eine grosse Familie eingebettet. Sie wohnt mit ihrem Sohn und dessen Frau im gleichen Haus, die beiden oben, sie unten. Mehrere Enkel leben gleich nebenan. Ihre Tochter, mit der sie sich ebenfalls sehr gut versteht, ist auch im Dorf. Sie pflegt eine sehr enge Beziehung zu ihren Enkelinnen und sch\u00e4tzt deren h\u00e4ufige Besuche sehr.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sie sagt es sei sch\u00f6n und nicht sch\u00f6n 100 Jahre alt zu sein. Gesundheitlich geht es ihr gut, sie kann gut schlafen, aber sie h\u00f6rt und sieht schlecht. Vor allem st\u00f6rt sie ihre eingeschr\u00e4nkte Mobilit\u00e4t, dass sie nur noch auf die Terrasse, aber nicht mehr in den Garten kann. Sie sch\u00e4tzt es sehr, wie sich die Familie um sie k\u00fcmmert. Trotzdem ist es ihr wichtig, dass sie Manches noch selbstst\u00e4ndig tun kann: so kocht sie Sonntags selbst, damit ihre Kinder frei haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Verena Daerendinger sagt, sie ist sehr zufrieden und empfindet grosse Dankbarkeit. Und Musik h\u00f6rt Verena Daerendinger immer noch gerne: Das Radio wird von 14 bis 17 Uhr angemacht, weil dann nur Musik gespielt wird. Da ist diese schelmische Blitzen in ihren Augen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u201eDie Schicksale sind verschieden, man weiss nicht, was kommt. 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