{"id":4899,"date":"2025-09-26T14:41:45","date_gmt":"2025-09-26T12:41:45","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/?page_id=4899"},"modified":"2026-01-20T11:58:00","modified_gmt":"2026-01-20T10:58:00","slug":"suor-maria-agnese-squizzato","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/suor-maria-agnese-squizzato\/","title":{"rendered":"Suor Maria Agnese Squizzato"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong>\u201eIch habe immer mit Freude gearbeitet.\u201c<\/strong>&nbsp;<\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05017suormariaagnese_fin-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5034\" style=\"width:524px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05017suormariaagnese_fin-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05017suormariaagnese_fin-300x300.jpeg 300w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05017suormariaagnese_fin-150x150.jpeg 150w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05017suormariaagnese_fin-768x768.jpeg 768w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05017suormariaagnese_fin-540x540.jpeg 540w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05017suormariaagnese_fin-1080x1080.jpeg 1080w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc05017suormariaagnese_fin.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alter auf dem Foto: 101 Jahre<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-left\">Schwester Maria Agnese wird 1922 unter dem Namen Alessandra Squizzato in Trebaseleghe, in der Provinz Padua in Italien, geboren. Sie ist die J\u00fcngste von f\u00fcnf T\u00f6chtern einer katholischen Bauernfamilie mit zehn Kindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Sekundarschule muss Alessandra ihre Ausbildung abbrechen, obwohl sie diese gerne fortgesetzt h\u00e4tte. Die Familie ist arm und braucht ihre Hilfe auf dem Bauernhof. Schon in jungen Jahren leidet sie an schweren gesundheitlichen Problemen. Sie wird mehrfach operiert, unter anderem im Alter von 15 Jahren an der Wirbels\u00e4ule \u2013 ein Eingriff, der ihr Leben tief pr\u00e4gen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Religion nimmt in ihrer Familie einen zentralen Platz ein. Jeden Morgen geht die junge Alessandra zur Messe und besucht die Ordensschwestern des Dorfes. Sie erinnert sich an Stunden des Gebets und eine von tiefem Glauben gepr\u00e4gte Jugend. Nach dem Krieg bietet die Laienvereinigung Katholische Aktion viele Aktivit\u00e4ten f\u00fcr junge M\u00e4dchen an. Alessandra nimmt gerne teil, sp\u00fcrt aber, dass ihr Weg ein anderer sein wird. \u00abWir wollten uns h\u00fcbsch machen, um Jungen kennenzulernen\u00bb, erinnert sie sich lachend, \u00ababer ich hatte andere W\u00fcnsche.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 16 Jahren verl\u00e4sst sie Italien, um in Bellinzona in das Institut Santa Maria einzutreten, wo Alessandra zu Schwester Maria Agnese wird. Sie absolviert eine Ausbildung zur Schneiderin und arbeitet in der B\u00fcgelerei und in der W\u00e4scherei. Wegen ihrer R\u00fcckenschmerzen widmet sie sich sp\u00e4ter dem Unterricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwester Maria Agnese erwirbt das Diplom zum Unterrichten an der h\u00f6heren Fachschule f\u00fcr Schneiderei und l\u00e4sst sich in Biasca nieder, wo sie von 1950 bis 1995 arbeitet. Mehr als 40 Jahre lang unterrichtet sie dort junge Frauen und wird zugleich Leiterin der Gemeinschaft der Schwestern vom Heiligen Kreuz von Menzingen. Sie hat gute Erinnerungen an diese Zeit und spricht liebevoll von \u00abihren M\u00e4dchen\u00bb. Schwester Maria Agnese ist eine strenge, aber f\u00fcrsorgliche Lehrerin: Es ist ihr wichtig, dass jede ihrer Sch\u00fclerinnen ihr Diplom erh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Im Jahr 1995, im Alter von 73 Jahren, zieht sie in das Institut Carmelo Santa Teresa in Brione sopra Minusio. Obwohl die Ordenskleidung seit den 1970er-Jahren nicht mehr verpflichtend ist, bleibt Schwester Maria Agnese ihr treu: Sie ist die letzte der Kongregation in der Schweiz, die noch das lange Gewand und den Schleier tr\u00e4gt \u2013 stets sorgf\u00e4ltig geb\u00fcgelt, wie sie es w\u00fcnscht. Mit ihrem Rollator bewegt sie sich selbstst\u00e4ndig im Haus. Sie nimmt bis zu ihrem 101. Lebensjahr an den Aktivit\u00e4ten des Instituts teil: an Gymnastikkursen, Kochgruppen und nat\u00fcrlich an der t\u00e4glichen Messe. Nur ihr eingeschr\u00e4nktes H\u00f6rverm\u00f6gen hindert sie daran, noch aktiver zu sein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch habe immer mit Freude gearbeitet.\u201c&nbsp; Schwester Maria Agnese wird 1922 unter dem Namen Alessandra Squizzato in Trebaseleghe, in der Provinz Padua in Italien, geboren. 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