{"id":4842,"date":"2025-09-26T14:00:47","date_gmt":"2025-09-26T12:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/?page_id=4842"},"modified":"2026-04-08T08:51:20","modified_gmt":"2026-04-08T06:51:20","slug":"gaston-collet","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/gaston-collet\/","title":{"rendered":"Gaston Collet"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong>\u201eIch betrachte mich als gl\u00fccklicher Mann.\u201c<\/strong>&nbsp;<\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc06892collet-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5062\" srcset=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc06892collet-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc06892collet-300x300.jpeg 300w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc06892collet-150x150.jpeg 150w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc06892collet-768x768.jpeg 768w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc06892collet-540x540.jpeg 540w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc06892collet-1080x1080.jpeg 1080w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc06892collet.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alter auf dem Foto: 102 Jahre<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Gaston Collet wird 1921 in Lausanne geboren. Seine Mutter ist aus dem Piemont und arbeitet als K\u00f6chin in einem Hotel und sein Vater ist Sommelier. Das Familienhotel, in dem er schon als Kind mitarbeitet, m\u00fcssen die Eltern nach dem B\u00f6rsencrash verkaufen. Er w\u00e4chst mit seinen vier Geschwistern in einer herzlichen Familie auf. Dennoch ist seine Kindheit von Herausforderungen gepr\u00e4gt: Wegen seiner kleinen Gr\u00f6\u00dfe, seiner Sch\u00fcchternheit und seiner Herkunft wird er oft geh\u00e4nselt und ausgegrenzt. Zwar geh\u00f6rt er zu den Klassenbesten, bleibt aber oft alleine auf dem Schulhof. Das schw\u00e4cht sein Selbstvertrauen f\u00fcr viele Jahre.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Jugendlicher interessiert sich Gaston Collet f\u00fcr die Wissenschaften und die Elektrizit\u00e4t. Er ist wissbegierig, will immer bei Allem wissen: \u201ewo, was, wann und wie\u201c. Er m\u00f6chte auf der Berufsschule Elektotechnik lernen, aber seine Eltern sind wegen der Wirtschaftskrise dagegen. Stattdessen besucht er in Basel eine Handelsschule, ist begeistert vom dortigen Chemieunterricht und Werkstofflehre, erw\u00e4gt eine Karriere im Zollwesen, doch auch dieser Plan wird durch den Krieg und die Grenzschliessungen vereitelt. 1945 nimmt er eine Stelle bei der Post in Lausanne an und beginnt dort eine lange Karriere. Nach den schwierigen Erlebnissen in seiner Kindheit sind es seine Karriere und sein sozialer Aufstieg, die ihm erm\u00f6glichen, sich neu zu erfinden und an Selbstsicherheit zu gewinnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In Lausanne trifft er Esther, die Telefonistin mit \u201eden sch\u00f6nen schwarzen Augen\u201c. 1948 heiraten die beiden und gr\u00fcnden eine gro\u00dfe Familie mit f\u00fcnf Kindern. \u201eIch hatte eine bewundernswerte, unvergleichliche Frau\u201c, sagt er. 64 Jahre lang f\u00fchrten die beiden ein gl\u00fcckliches Familienleben, bis zum Tod seiner Ehefrau 2012.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beruflich arbeitet er sich hoch, bis in die Direktion der Post\u00e4mter von Lausanne. Mit 50, auf der Suche nach Ver\u00e4nderungen, wechselt er in die Generaldirektion der Post in Bern. Er ist stolz auf seine Arbeit, die einen wichtigen Platz in seinem Leben einnimmt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ihre Kinder das Haus verlassen haben, reisen Gaston Collet und seine Ehefrau rund um die Welt. Auch im hohen Alter ist er jede Woche in der Schweiz unterwegs zu Fu\u00df und mit dem Zug.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gaston Collet erz\u00e4hlt gerne, dass er zwei Leben gelebt hat &#8211; eines vor und eines nach der Pensionierung. Zu seinem Leben nach der Pensionierung sagt er: \u201eIch habe mich ausgetobt\u201c. Er begeistert sich f\u00fcr Pal\u00e4oarch\u00e4ologie, Geschichte, Astronomie, Botanik und Musik, besucht Kurse an der Volkshochschule, spielt Klavier und restauriert Elektroger\u00e4te, ganz im Sinne seines Kindheitstraums. Au\u00dferdem wird er Reiseleiter in Lausanne und teilt dort seine Neugier und seine Liebe zur Stadt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 102 Jahren ist Gaston Collet immer noch neugierig und ein unerm\u00fcdlicher Optimist.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Er f\u00fchrt seine Langlebigkeit auf seine intellektuelle Neugier, sein soziales Netzwerk und die t\u00e4glichen Yoga\u00fcbungen zur\u00fcck, die er seit seinem 40. Lebensjahr macht. Ausserdem wandert er bis zum Alter von 95 Jahren mit dem Alpenverein. Lebensjahr macht. Es war nie sein Ziel, so lange zu leben; er hat immer von Tag zu Tag gelebt, in tiefem Glauben an Gott und erf\u00fcllt von einem reichen spirituellen Leben.\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch betrachte mich als gl\u00fccklicher Mann.\u201c&nbsp; Gaston Collet wird 1921 in Lausanne geboren. 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