{"id":4838,"date":"2025-09-26T13:58:28","date_gmt":"2025-09-26T11:58:28","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/?page_id=4838"},"modified":"2026-01-20T11:27:24","modified_gmt":"2026-01-20T10:27:24","slug":"cesar-cornaz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/de\/cesar-cornaz\/","title":{"rendered":"C\u00e9sar Cornaz"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong>\u201eBleibt einfach, lebt naturnah und m\u00e4ssigt eure W\u00fcnsche. Man kann nicht alles haben.\u201c<\/strong>&nbsp;<\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc_cornaz_07859fin-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5030\" srcset=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc_cornaz_07859fin-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc_cornaz_07859fin-300x300.jpeg 300w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc_cornaz_07859fin-150x150.jpeg 150w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc_cornaz_07859fin-768x768.jpeg 768w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc_cornaz_07859fin-540x540.jpeg 540w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc_cornaz_07859fin-1080x1080.jpeg 1080w, https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/files\/2025\/09\/dsc_cornaz_07859fin.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alter auf dem Foto: 101 Jahre<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>C\u00e9sar Cornaz wird 1922 in Faoug geboren, am S\u00fcdufer des Murtensees. Sein Vater ist Maschinist in einem staatlichen Steinbruch und verdient kaum genug, um die f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie zu ern\u00e4hren. Die Familie lebt neben einer Ziegelfabrik. Der Vater hat einen eher schwierigen Charakter, ganz im Gegenteil zur Mutter.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend er heranw\u00e4chst, entwickelt C\u00e9sar Cornaz eine grosse Sammelleidenschaft: Briefmarken, Postkarten, Dokumente, Fotos und Filme. Als Kind tr\u00e4umt er vom Reisen, w\u00e4hrend er Briefmarken aus Costa Rica betrachtete. Der kleine C\u00e9sar ist ein sehr guter Sch\u00fcler. Das erm\u00f6glicht es ihm, einen anderen Weg einzuschlagen als den, der f\u00fcr den Sohn einer armen Familie vorbehalten war. In Avenches absolviert er eine 3-j\u00e4hrige Lehre bei der Waadtl\u00e4nder Kantonalbank. Danach arbeitet er in Z\u00fcrich, London, Br\u00fcssel, Mailand und Genf. Aus seiner Lehrzeit hat er eine besondere Erinnerung: wie er die goldene B\u00fcste des Marc Aurel in H\u00e4nden h\u00e4lt, die 1939 bei r\u00f6mischen Ausgrabungen in Avenches gefunden wurde. Er ist dabei, als dieser aussergew\u00f6hnliche Fund vom Tresor der Kantonalbank nach Lausanne ins Museum gebracht wird, um ihn der Welt vorzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach seiner R\u00fcckkehr in die Schweiz gr\u00fcndet C\u00e9sar Cornaz mit einem ungarischen Chemiker ein Labor f\u00fcr Antibiotika und sp\u00e4ter eine Fabrik f\u00fcr pharmazeutische Produkte in Meyrin. Als Vertriebsdirektor reist er daf\u00fcr um die ganze Welt. Im Kontakt mit verschiedenen Religionen und Kulturen entwickelt er eine gewisse Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber der Politik. Mit Ausnahme des Wahlrechts f\u00fcr Frauen, f\u00fcr das er gew\u00e4hlt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Ehefrau, eine Bernerin, die er in Z\u00fcrich kennenlernt, arbeitet ebenfalls ihr ganzes Leben lang. Gleichzeitig k\u00fcmmert sie sich um die Familie, wenn C\u00e9sar Cornaz beruflich unterwegs ist. Er sieht seine Kinder wenig. Seine j\u00fcngste Tochter, welche sechs Jahre nach den beiden ersten Kindern geboren wird, profitiert mehr von seiner Anwesenheit. Er hat ein enges Verh\u00e4ltnis zu allen Kindern: Sein Sohn wohnt im Nachbardorf und die T\u00f6chter kommen jeden Donnerstag zu Besuch.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter verkaufte er seine Anteile an der Fabrik und er\u00f6ffnete ein Briefmarkengesch\u00e4ft in Genf \u2013 so verwirklichte er seine Kindheitsleidenschaft. Die Gesch\u00e4fte laufen gut. Er kann sich 1985 ein Grundst\u00fcck in Vallamand leisten und dort ein sch\u00f6nes offenes, grossz\u00fcgiges und helles Haus bauen. Er lebt nun auf der anderen Seite des Murtensees, gegen\u00fcber seines Geburtsorts.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Hause beobachtet er von den grossen Fenstern aus die Stare, die sich vor dem Zug gen S\u00fcden sammeln. Die V\u00f6gel, die Natur, die Insekten! Wie traurig, dass sie verschwinden. Der neuen Generation m\u00f6chte er sagen, dass sie sich um die Natur k\u00fcmmern und sie sch\u00fctzen sollen. \u00abBleibt einfach nah an der Natur, und m\u00e4ssigt eure W\u00fcnsche. Man kann nicht alles haben.\u00bb r\u00e4t er den Jungen. Und: obwohl er zweimal verwitwet ist, liebt er das Leben, er liebt es zu lachen und zu singen.<\/p>\n\n\n\n<p>C\u00e9sar Cornaz sagt: \u00abIch bin 100 Jahre alt geworden, ohne je davon getr\u00e4umt zu haben, es ging Schritt f\u00fcr Schritt. F\u00fcr meine Gesundheit habe ich nicht viel gemacht. Es ist pures Gl\u00fcck, dass ich immer noch so gesund bin.\u00bb Sicher ist: langweilig war ihm nie. Er hat sich in all den Jahren auch geirrt und ist vom Leben eingeholt worden, wie alle anderen auch.&nbsp;Aber er hat immer wieder die Oberhand gewonnen.<a href=\"https:\/\/wp.unil.ch\/swiss100\/wp-admin\/post.php?post=4678&amp;action=edit&amp;lang=fr\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eBleibt einfach, lebt naturnah und m\u00e4ssigt eure W\u00fcnsche. Man kann nicht alles haben.\u201c&nbsp; C\u00e9sar Cornaz wird 1922 in Faoug geboren, am S\u00fcdufer des Murtensees. 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