{"id":26,"date":"2017-03-17T15:36:49","date_gmt":"2017-03-17T14:36:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.unil.ch\/icare\/?page_id=26"},"modified":"2017-03-28T09:59:37","modified_gmt":"2017-03-28T07:59:37","slug":"ueberblick","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.unil.ch\/icare\/ueberblick\/","title":{"rendered":"\u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<p>Die aktuellen demographischen Entwicklungen in Industriestaaten stellen deren Gesundheitswesen vor grosse Herausforderungen, da mit denselben oder sogar reduzierten Mitteln Gesundheitsleistungen f\u00fcr eine zunehmend \u00e4lter werdende Bev\u00f6lkerung erbracht werden m\u00fcssen. Vor allem die Verbesserung der Autonomie und sozialen Teilhabe \u00e4lterer Menschen verdient dabei besondere Beachtung, da belegt ist, dass \u00e4ltere Menschen, die in einem famili\u00e4ren Umfeld leben, unabh\u00e4ngiger sind, aktiver am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und finanziell besser gestellt sind, als wenn sie in einer station\u00e4ren Einrichtung leben. Mit iCare soll das selbstbestimmte Leben zu Hause l\u00e4nger erm\u00f6glicht werden. Dies f\u00fchrt zur Erhaltung der Lebensqualit\u00e4t der Betroffenen und tr\u00e4gt zu einer Reduktion der Kosten f\u00fcr das Gesundheitswesen bei.\u00a0Im Rahmen des iCare-Projekts werden mit Hilfe smarter und mobiler Technologien L\u00f6sungen entwickelt, die Leuten mit erh\u00f6htem Hilfebedarf erm\u00f6glichen sollen, m\u00f6glichst lange autonom zu bleiben und in einem famili\u00e4ren Umfeld zu leben. Ein spezielles Augenmerk wird dabei auf Menschen mit einer Demenzerkrankung gelegt.<\/p>\n<p>In der Schweiz leiden 110\u2019000 Menschen an einer Form von Demenz, in Deutschland sind 1.2 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen. Vor allem im fr\u00fchen Stadium der Krankheit k\u00fcmmern sich oft Familienangeh\u00f6rige (zum Beispiel Ehepartner oder Kinder) um die Pflege der an Demenz erkrankten Person. Diese Pflege kann eine grosse psychische und soziale Belastung f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen bedeuten, da sie meist \u00fcber keine Pflegeausbildung verf\u00fcgen und oftmals nicht auf die notwendigen Pflegeinstrumente zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Deshalb wird im Rahmen des iCare-Projekts beim Entwickeln technologischer Unterst\u00fctzungsinstrumente das Augenmerk auf die Familienangeh\u00f6rigen und ambulante Betreuungskr\u00e4fte gelegt.<\/p>\n<p>In einem ersten Schritt wurden bereits existierende oder sich in Entwicklung befindende technologische L\u00f6sungen gesucht, die sich in ein Gesamtkonzept integrieren lassen. Im Anschluss wurden zusammen\u00a0mit Projektpartnern aus den bereits erw\u00e4hnten Interessengruppen Prototypen erstellt.\u00a0Nach einer systematischen Evaluation derselben durch die Mitglieder des Forschungsprojektes sollen Dritte in der Lage sein, kommerzielle Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die in ein Gesamtkonzept eingebettet sind, das die Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit erh\u00f6htem Hilfebedarf und deren Betreuungspersonen ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die aktuellen demographischen Entwicklungen in Industriestaaten stellen deren Gesundheitswesen vor grosse Herausforderungen, da mit denselben oder sogar reduzierten Mitteln Gesundheitsleistungen f\u00fcr eine zunehmend \u00e4lter werdende Bev\u00f6lkerung erbracht werden m\u00fcssen. Vor allem die Verbesserung der Autonomie und sozialen Teilhabe \u00e4lterer Menschen<\/p>\n","protected":false},"author":1001528,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"class_list":["post-26","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/icare\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/26","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/icare\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/icare\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/icare\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1001528"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/icare\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/icare\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/26\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp.unil.ch\/icare\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}