Über das Projekt

New project

Taking care of heating, ventilation and air conditioning in times of energy transition: or how repair and maintenance shape energy infrastructure

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Ein ethnographisches Forschungsprojekt am Institut de Géographie et Durabilité (Universität Lausanne) über:

  • Reparatur und Unterhalt von Energiewendeinfrastruktur
  • die Bedingungen von Reparatur- und Unterhaltsarbeit
  • die räumlichen und sozialen Auswirkungen von Reparatur und Unterhalt

Das Projekt untersucht Reparatur und Unterhalt an Heizungs-, Lüftungs-, und Kühlsystemen (HLK) als einen wenig beachteten aber wichtigen Aspekt der infrastrukturellen Transformation und des gesellschaftlichen Wandels. Dokumentiert und beschrieben werden sollen, routine- und notfallmässige technische Interventionen von Serviceleuten und welche Interaktionen mit Nutzern, Bewohnern, Eigentümern, Arbeitskollegen, Spezialisten und Vorgesetzten diese Arbeit prägen. Wie gehen die Arbeiter von ausgewählten Facility Service Gesamtanbietern und HLK-Spezielisten (KMU) mit Anforderungen an Raumklima und Lebensqualität um, die während der Arbeit an sie herangetragen werden? Wie werden Probleme angegangen, welche technischen Anpassungen werden vorgenommen? Welchen Beitrag leisten Reparatur und Unterhalt schliesslich zum nachhaltigen Zusammenhalt unserer Stadtlandschaften?

Die Erkentnisse des Projektes sind von Interesse für die Industrie, die Politik und insbesondere für:

  • Entscheidungsträger, die neue Technologien bevorzugen und die sich nicht nur fur die ökologischen, sondern auch fur die sozialen Auswirkungen der Energiewende interessieren.
  • Institutionen und Nutzergruppen, welche direkt vom infrastrukturellen Wandel betroffen sind.
  • Interessenverbände, die die Neuorganisation von Arbeitsbedingungen im Reinigungssektor und Facility Management beobachten.
  • Akteure der Wirtschaft, welche den Zusammenhang zwischen technischer Arbeit und sozialer Kohäsion erkannt haben.
  • Bildungsinitiativen, die den Beitrag zur Lebensqualität von Städten und Siedlungen von einkommensschwachen Gesellschaftsschichten wertschätzen.
  • Konsumenten und Nutzer/innen, die bevorzugen, zu reparieren statt wegzuwerfen.
  • Forscher und Forscherinnen, die mehr darüber wissen möchten, was Unterhalt und Reparatur bewirken und für die Gesellschaft tun.

Dieses Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) gefördert.