Röstigraben bei Radio SRF?

Publicom hat im Auftrag des BAKOM die Programme der SRF-Radios 2017 analysiert. Zwar steige die Anzahl heimischer Musik am Radio an, nach wie vor sei allerdings die Beachtung der anderen Landesteile in den SRF-Informationsangeboten gering urteilt Publicom. Selbst die Wahl eines Tessiner Bundesrats konnte die Berichterstattung über die lateinische Schweiz nur kurzfristig beleben. Publicom bescheinigt dem Radio SRF insbesondere in den Informationssendungen eine hohe Qualität.

SRF Radio Studio in Bern, Quelle: SRF

« Ein gewichtiges Argument für das Gebührenprivileg der SRG ist – neben der Förderung der kulturellen Identität – ihr Integrationsauftrag. Eine wesentliche Integrationsleistung der SRF-Radioprogramme bestünde u.a. darin, über die anderen Sprachregionen zu berichten. Zwar geriet 2017 die italienische Schweiz – dank der Wahl von Ignazio Cassis in den Bundesrat – kurzfristig vermehrt ins journalistische Blickfeld, doch stagniert die Aufmerksamkeit für die lateinische Schweiz seit 2014 auf tiefem Niveau bei zwei Prozent der Gesamtinformation. » Medienmitteilung von Publicom

Lesen Sie hier die detaillierte Programmanalyse.